► Borreliose

Es handelt sich hierbei um eine Infektionskrankheit, die durch einen Zeckenbiss verursacht wird. Dabei gelangen Bakterien aus dem Magen-Darm Trakt einer Zecke in die Blutbahn des Hundes. Meist erfolgt dies, wenn eine Zecke 24-48 Stunden am Hund saugt.
Erste Anzeichen sind z. B. Hautrötungen um den Zeckenbiss herum.

Nach 2-5 Monaten treten dann meist folgende Symptome auf: Gelenkschmerzen - Muskelschmerzen - Lähmung von Gliedmaßen - Fieber - geschwollene Lymphknoten - Appetitlosigkeit - Nierenentzündungen treten häufig bei Labrador, Retriever und Berner Sennen auf.

Borreliose lässt sich leider nicht sicher nachweisen. Der Tierarzt verordnet meist eine Antibiotika Therapie, die ca. 30 Tage lang anhält. Die Erreger sind nicht einfach vollständig abzutöten, so dass oftmals geraten wird, die Antibiotika Therapie zu wiederholen. Borreliose kann chronisch werden, begleitend wird dann mit Schmerzmitteln gearbeitet.

Vorbeugend gibt es zwar einen Impfstoff, dieser ruft jedoch einige Nebenwirkungen hervor und wird somit unterschiedlich aufgefasst. Am allerbesten suchen Sie ihren Hund regelmäßig nach Zecken ab und entfernen diese schnell. Danach desinfizieren Sie die Bissstelle!

Bitte benutzen Sie KEINE!!!!! Öle, Wachs, Alkohol oder andere Mittel! Das führt nur dazu, dass die Zecke ihre Giftstoffe sofort in die Blutbahn ihres Hundes leitet!

Verwenden Sie Spot Ons oder Halsbänder!  Viele verwenden auch Kokosöl und reiben den Hund damit ein. Die Zecken mögen den Geruch nicht und können sich am Hundefell nicht festhalten.