► Leishmaniose

Leishmaniose ist eine durch Parasiten verursachte Infektionskrankheit,
die sowohl bei Menschen als auch bei Hunden vorkommen kann.
Meist wird die Leishmaniose von der Sandmücke übertragen. 
Diese Mücken kommen vorwiegend in wärmeren Klimazonen vor.
Durch den Stich der Mücke gelangen Parasiten in das Blut des Hundes und nisten sich dort ein.

Bei der Leishmaniose handelt es sich zudem um eine sogenannte Zoonose.
Das bedeutet, dass die Krankheit vom infizierten Hund auf den Menschen übertragen werden kann.
Desweiteren kann er natürlich auch andere Hunde anstecken!

Nach einer Infektion kann es Wochen oder gar Monate dauern, bis diese
Krankheit ausbricht, abhängig von der Stärke des Immunsystems des Hundes.

Symptome für diese Krankheit sind z. B.:
Abgeschlagenheit - Durchfall mit Gewichtsverlust - Fieber
Geschwollene Lymphknoten - Haarausfall - schmerzempfindlicher Bauch -
schuppiger Hautausschlag meist an Nasenrücken, rund um das Auge, Ohrenspitzen
(dieser Ausschlag kann sich jedoch auch auf dem ganzen Hund ausbreiten) -
Blut im Kot - Nasenbluten.

Nachweisen kann man Leishmaniose durch eine Blut- und Gewebeprobe.
Man kann die Krankheit relativ gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Eine Therapie für einen infizierten Hund dauert meist sein Leben lang.
Eine nicht entdeckte bzw. nicht behandelte Leishmaniose führt zum Tod.